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ProjektkooperationAktualisiert am 29. Oktober 2026

Psychosoziales Resilienztraining (PRT) vor Einsätzen von Notfallsanitätern und anderen Rettungskräften – neue Wege angesichts von großen Herausforderungen

Christoph Kröger

Professor bei Universität

Hildesheim, Deutschland

Details

Das öffentliche Bewusstsein für die Sorge um Opfer, Überlebende, Angehörige, Hinterbliebene, Zeugen, Vermissende ist nach Naturkatastrophen und terroristischen Anschlägen erheblich gestiegen. Inzwischen wird deutlich, dass auch die Angehörigen bestimmter Berufsgruppen (z.B. Rettungskräfte, Feuerwehr) vor bestimmten Einsätzen hinsichtlich selbstregulatorischer Strategien (z. B. Selbstinstruktions- und Achtsamkeitstraining) geschult werden sollten (siehe dazu die Empfehlung 6.1 der S2k-Leitlinie). Bisher sind Maßnahmen hinsichtlich protektiver Wirkung auf die psychische Gesundheit allerdings weniger untersucht als die wissenschaftlich fraglichen Besprechungen nach belastenden sollten Einsätzen (s. Empfehlung 6.2a).  Eine vergleichende Untersuchung des PRT, inkl. eines standardisierten Trainings von unterschiedlichen Anbietern von psychosozialer Unterstützung, z. B. Hilfsorganisationen, steht weiterhin aus.

Ich war Vorsitzender der Kommission zur Revision der S2k-Leitlinie "Akute psychosoziale Belastung nach schwerwiegenden Ereignissen"; die AWMF hat die Leitlinie im Oktober 2026 in das Leitlinienregister aufgenommen und über die Webseite veröffentlicht. Sie können die Leitlinie ab sofort online unter dem Link https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/155-002 abrufen.

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