3. Saarländischer Wasserstoffkongress

19.–20.01.2027 | Saarbrücken, Deutschland

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Mittwoch, 20. Januar 2027 | 11:25 - 12:45

„Energiewende Süd: Braucht Süddeutschland eine Wasserstoffallianz?“

Location:Konferenzsaal - VHS ZentrumKategorie:Paneldiskussion

Der industrielle Süden Deutschlands hat ein gemeinsames Problem und keine gemeinsame Antwort: Jeder braucht Wasserstoff, keiner kauft ihn.

Baden-Württemberg beziffert seinen möglichen Bedarf für 2040 auf rund 90 Terawattstunden und kann ihn nicht selbst erzeugen. Rheinland-Pfalz

liegt an den Achsen. Über das Saarland soll der südwesteuropäische Korridor in dieses Nachfragezentrum laufen. Solange jedes Land für sich plant,

schauen am Ende alle gemeinsam in eine leere Leitung.

Norddeutschland und Ostdeutschland haben sich organisiert – mit ernüchternder operativer Bilanz. Für den Süden existiert bislang kein

vergleichbares Format, und ein Akteur, der Mengen bündeln und Risiken tragen könnte, ist nicht in Sicht. Ein Referenzmodell gibt es: Der Bund lässt

über einen Intermediär langfristig einkaufen und kurzfristig weiterverkaufen. Ob sich das auf eine Ländergruppe übertragen lässt, ist die operative

Streitfrage dieses Panels.

Seit diesem Sommer ist ein zweiter Nachfragestrang hinzugekommen: Über den Südbonus des neuen Kapazitätsgesetzes soll ein erheblicher Teil

der neuen steuerbaren Kraftwerksleistung im Süden entstehen – im Saarland konkret in Ensdorf, dazu Planungen in Bexbach und Quierschied. Damit

konkurrieren Stahlwerk und Kraftwerk um dieselbe Leitung.

2 Referenten

  • Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlandes

    Saarländisches Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie

  • Bereichleiter Engerie, Umwelt und Industrie

    DIHK | Deutsche Industrie- und Handelskammer

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Sitzungs-Location Konferenzsaal - VHS Zentrum