3. Saarländischer Wasserstoffkongress

19.–20.01.2027 | Saarbrücken, Deutschland

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Mittwoch, 20. Januar 2027 | 13:45 - 15:00

„Brückenschlag HY4Link – Wie wird die Großregion eins?“

Location:Konferenzsaal - VHS ZentrumKategorie:Paneldiskussion

Mit HY4Link soll ein Wasserstoffkorridor von Belgien über Luxemburg und Frankreich ins Saarland entstehen – der Brückenschlag, der die Großregion energiewirtschaftlich verbinden soll. Das Projekt hat europäischen Status; in Betrieb gehen soll es nach Angaben der Projektträger zwischen 2032 und 2035. Ein Teil dieser Infrastruktur ist schon früher fertig. Am 28. August 2026 ist in Wallerfangen der erste Spaten gestochen worden:

rund 17 Kilometer Wasserstoffleitung zwischen Leidingen und Dillingen, rund eineinhalb Jahre Bauzeit – der deutsche Abschnitt des Projekts mosaHYc. Die Leitung wird gegen Anfang 2028 bereitstehen. Das Werk in Dillingen braucht ab 2029 Wasserstoff. Vertraglich gesichert sind bislang mindestens 6.000 Tonnen jährlich – bei einem Endausbaubedarf von bis zu 120.000 Tonnen. Das sind rund fünf Prozent.

Dazu kommt ein Kostenproblem, das keine Baustelle löst. Eine Leitung über drei Grenzen droht dreimal bezahlt zu werden – und steht damit im Wettbewerb mit längeren, aber einheitlich bepreisten Importwegen. Eins wird die Großregion deshalb nicht durch eine Trasse allein, sondern durch abgestimmte Entgelte, eine gesicherte Finanzierung jedes nationalen Abschnitts und einen gemeinsamen Fahrplan bis 2035. Die Frage, an der sich das misst, ist einfach: Wie bekommt das Werk in Dillingen seinen Wasserstoff?

5 Referenten

  • CEO

    Creos Luxembourg S.A.

  • Senior Vice President Corporate Commercial

    Fluxys

  • Managing Director

    Grande Region Hydrogen E.E.I.G.

  • Chief Financial & Transformation Officer

    SHS - Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA

  • Vorstandsvorsitzender

    Deutscher Wasserstoff-Verband (DWV) e.V.

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Sitzungs-Location Konferenzsaal - VHS Zentrum