Mittwoch, 20. Januar 2027 | 09:20 - 10:40
„Stahl gerettet. Standort auch? Wann rechnet sich die Transformation?“
2,6 Milliarden Euro von Bund und Land, ein Werk im Bau, tausende Arbeitsplätze, die daran hängen – der Umbau der saarländischen Stahlproduktion
ist der größte industriepolitische Einsatz in der Geschichte des Landes. Er ist beschlossen, finanziert und begonnen. Offen ist etwas anderes: ab
wann er sich trägt.
Denn die drei Größen, die darüber entscheiden, liegen außerhalb der Verfügung der Unternehmen: der Strompreis, die europäischen Kriterien für
erneuerbaren Wasserstoff und der CO₂-Preis. Über alle drei wird 2027 entschieden – in Berlin und in Brüssel.
Dazu kommt eine zweite Bruchlinie, eine Ebene tiefer. Während für die großen Anlagen Milliarden fließen, warten Unternehmen außerhalb der
Leuchtturmprojekte auf einen Netzanschluss, den es noch nicht gibt. Wer über Förderung für die einen spricht, muss erklären, was mit den anderen
geschieht.
Das Panel setzt industrielle und politische Positionen gegen volkswirtschaftliche und technologische. Es fragt nach der Wirkung öffentlicher Mittel
ebenso wie nach ihrer Grenze – und es verlangt Zahlen statt Absichten.
6 Referenten
Ministerpräsidentin des Saarlandes
Staatskanzlei Saarland
Vorsitzender der Geschäftsführung
SHS - Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA
IG Metall Vorstand
IG Metall
Direktor für Internationales
Fraunhofer ISE
Vorstand
cep | Centrum für Europäische Politik
Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik / Senior Researcher
Öko-Institut e.V.
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