3. Saarländischer Wasserstoffkongress

19.–20.01.2027 | Saarbrücken, Deutschland

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Mittwoch, 20. Januar 2027 | 09:20 - 10:40

„Stahl gerettet. Standort auch? Wann rechnet sich die Transformation?“

Location:Konferenzsaal - VHS ZentrumKategorie:Paneldiskussion

2,6 Milliarden Euro von Bund und Land, ein Werk im Bau, tausende Arbeitsplätze, die daran hängen – der Umbau der saarländischen Stahlproduktion

ist der größte industriepolitische Einsatz in der Geschichte des Landes. Er ist beschlossen, finanziert und begonnen. Offen ist etwas anderes: ab

wann er sich trägt.

Denn die drei Größen, die darüber entscheiden, liegen außerhalb der Verfügung der Unternehmen: der Strompreis, die europäischen Kriterien für

erneuerbaren Wasserstoff und der CO₂-Preis. Über alle drei wird 2027 entschieden – in Berlin und in Brüssel.

Dazu kommt eine zweite Bruchlinie, eine Ebene tiefer. Während für die großen Anlagen Milliarden fließen, warten Unternehmen außerhalb der

Leuchtturmprojekte auf einen Netzanschluss, den es noch nicht gibt. Wer über Förderung für die einen spricht, muss erklären, was mit den anderen

geschieht.

Das Panel setzt industrielle und politische Positionen gegen volkswirtschaftliche und technologische. Es fragt nach der Wirkung öffentlicher Mittel

ebenso wie nach ihrer Grenze – und es verlangt Zahlen statt Absichten.

6 Referenten

  • Ministerpräsidentin des Saarlandes

    Staatskanzlei Saarland

  • Vorsitzender der Geschäftsführung

    SHS - Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA

  • IG Metall Vorstand

    IG Metall

  • Direktor für Internationales

    Fraunhofer ISE

  • Vorstand

    cep | Centrum für Europäische Politik

  • Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik / Senior Researcher

    Öko-Institut e.V.

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Sitzungs-Location Konferenzsaal - VHS Zentrum